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    <title>ehcfans.ch - Spielberichte</title>
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    <description></description>
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    <language>de-de</language>
    <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:28:29 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:28:29 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Chur - Ceresio</title>
      <link>?newsid=200#01id200</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur - HC Ceresio 4:3 </b><br />
<br />
<br />
<b>Zuschauer: </b>486<br />
<b>Torschütze: </b>Hauser, Neininger, Lüdi, Schlegel<br />
<br />
<br />
<b>Wieder im Playoff-Rennen... </b><br />
<br />
<i>...und gute Ausgangslage. So lassen sich die Geschehnisse an diesem Abend kurz und prägnant zusammenfassen. Chur gewinnt ein spannendes Spiel gegen Ceresio mit 4:3, während Arosa in Chiasso (Chiasso ist qualifiziert) untergeht. Somit grüsst der EHC Chur in dieser verrückten Masterround neu vom 2. Tabellenrang und hat vom Trio Chur, Arosa und Ceresio die besten Karten in der Hand - sprich die Playoff-Qualifikation in den eigenen Händen resp. auf dem Stock. </i><br />
<br />
Die Steinböcke legten los wie die Feuerwehr und nahmen im 1. Spielabschnitt das Spieldiktat in die Hand. Zwar kamen sie immer wieder gefährlich vor Mantegazzi, jedoch wusste (noch) niemand eine der zahlreichen Chancen zu nutzen. Das Powerplay war bis anhin das grösste Übel im Spiel der Steinböcke. Bisweilen musste der Zuschauer beim Churer Überzahlspiel gar um Gegentore fürchten. Wie man aber vernimmt, hat die Mannschaft das Powerplay in den vergangenen Tagen intensiv in den Trainings geübt. Wer das vernahm, konnte etwas hoffen, denn schlimmer würde es ja nicht mehr gehen. Die erste Möglichkeit ab der 13. Minute konnte leider noch nicht genutzt werden, aber es sah schon vielversprechend aus. Keine drei Minuten später durften sich die Spieler ein weiteres Mal in Überzahl beweisen - und siehe da: Mantegazzi musste sich von Hauser bezwingen lassen. Das 1:0 war dann auch gleich das erste Pausenresultat.<br />
<br />
Im zweiten Abschnitt war zu Beginn wiederum der EHC Chur die spielbestimmende Mannschaft und genau in dieser Druckphase gelang Tommy Neininger auf Zuspiel von Enzo Corvi, welcher übrigens schon Hauser beim 1:0 mustergültig bediente, das 2:0! Gegen Spielhälfte war das Spiel ausgeglichener und die Tessiner kamen vermehrt zu guten Abschlussmöglichkeiten. In der 32. Minute war es dann Danny Masa, welcher über das halbe Feld spurtete und dann die Scheibe mit einem Kunstschuss an der Churer Verteidigung und Kindschi vorbei unter der Latte im Netz zum Anschlusstreffer versenkte. Das Spiel gestaltete sich zusehends offener und knapp eineinhalb Minuten vor dem zweiten Pausentee leuchtete die rote Lampe hinter Kindschi ein zweites Mal auf. Während sich wohl die Mehrheit der anwesenden 486 Zuschauer auf ein 2:2 zur Pause einstellte, musste ein Tessiner 15 Sekunden vor dem Pausenpfiff in der Kühlbox Platz nehmen. Keine sechs Sekunden im Powerplay gespielt, war es Lüdi, welcher die erneute Führung für seine Farben erzielen konnte. <br />
<br />
Trotz oder wegen dieser 3:2 Führung wirkte das Spiel der Churer in der Anfangsphase des letzten Drittels nervös und zu ungenau. Prompt musste man, als die Scheibe auf biegen und brechen nicht aus der eigenen Zone raus speditiert werden konnte, den Ausgleich zur Kenntnis nehmen. In der Folge waren es immer wieder die Churer, welche zu mehreren 100%igen kamen, diese jedoch allesamt nicht verwerten konnten. Nicht nur einmal wurde in dieser Phase das leere Tor nicht getroffen oder man konnte allein auf Mantegazzi losziehend diesen nicht bezwingen. Auch Ceresio kam immer wieder gefährlich vor Kindschi auf, aber der lies auch nichts anbrennen. In der 57. Minute war es dann wieder an Ceresio, welches bereits zum 5. Mal auf der Strafbank Platz nehmen durfte. Diesmal war es an Schlegel, welcher 172 Sekunden vor Ende den 3. Powerplay-Treffer des EHC Chur an diesem Abend realisieren konnte. Trotz einer hektischen Schlussphase lies sich der EHC Chur nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und brachte das 4:3 über die Runden.<br />
<br />
<b>Fazit:</b> Der EHC Chur gewinnt eine spannende Partie mit 4:3. Für einmal war das Powerplay die stärkste Waffe der Steinböcke: drei von fünf Möglichkeiten konnten ausgenutzt werden! Durch diesen Sieg und der gleichzeitigen Niederlage von Arosa in Chiasso grüsst der EHC neu vom 2. Tabellenrang. Dank der Direktbegegnung vor dem punktgleichen Arosa. Mit einem Sieg am kommenden Samstag gegen Chiasso, welches den 1. Rang der Masterround-Gruppe und somit die Teilnahme an den Playoffs auf sicher hat, können die Churer den Einzug in die K.O.-Phase selber bewerkstelligen.<br />
<br />
<b>Spieler der Runde: </b>Völlig unwichtig<br />
Das Powerplay verdiente an diesem Abend seinen Namen. Man konnte Druck erzeugen, den Gegner zum rotieren bringen und drei Treffer erzielen. So macht es Spass. Hoffentlich am Samstag auch. <br />
<br />
<b>Die besten drei Churer: </b><br />
*** Hauser<br />
** Lüdi<br />
* Schneller]]></description>
      <author>pb</author>
      <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 23:23:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=200#01id200</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Wetzikon - Chur </title>
      <link>?newsid=199#01id199</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Wetzikon - EHC Chur 3:1 </b><br />
<br />
<br />
<b>Zuschauer: </b>405 (davon ca. 50 Churer)<br />
<b>Torschütze: </b>Corvi <br />
<br />
<br />
<b>Der Trainer muss weg… </b><br />
<br />
<i>… und zwar sofort. Der EHC Chur verliert im dritten Spiel in der Quali-Masterround zum dritten Mal. Gegen das Schlusslicht EHC Wetzikon verliert der EHC Chur mit 3:1. Statt um die Playoffs zu kämpfen, befindet sich der EHC Chur nun mitten im Abstiegsstrudel. </i><br />
<br />
Dass in der Mannschaft mehr Potential liegt, als das momentan gezeigte, sah man bereits in den ersten Sekunden. Nach vierzig Sekunden hatten die Steinböcke bereits mehrere gute Chancen zu verbuchen. Gerry Schneller verpasste sogar kläglich das leere Tor. Anstatt früh in Führung zu gehen, lag man leider bereits nach 72 Sekunden mit einem Tor in Rückstand. Nach miserabler defensiver Zuordnung und einem Fehler von Torhüter Kindschi konnte Heimstürmer Nägeli zur Führung einschieben. Der EHC Chur war danach die dominante Mannschaft. Das Tor blieb die einzige Chance der Heimmannschaft. Die Steinböcke konnten trotz vielen Chancen jedoch nie reüssieren. Der  EHC Chur musste somit mit einem 1:0 Rückstand in die erste Pause gehen. <br />
<br />
Auch im zweiten Drittel war Chur die spielüberlegende Mannschaft. Doch anstatt im einen Powerplay gute Chancen zu kreieren, kam es in der 27.Minute zu einem katastrophalen Fehler, der so nicht im „Playbook“ registriert ist, und die Churer wussten nicht mehr richtig zu regieren und kassierten so einen Shorthander. Die zwei Tore Führung für Wetzikon blieb Gott sei Dank nicht lange Bestand. Zwei Minuten später konnte Nathan Kölliker (das Tor wurde offiziell Enzo Corvi gutgeschrieben) den Anschlusstreffer erzielen. Der EHC hatte im Anschluss einige Chancen für den Ausgleich. Die beste davon, vergab wieder Gerry Schneller. Dieses Mal war das Tor noch leerer, als in den Anfangsminuten, leider traf Gerry auch dieses Mal nur das Aussennetz. <br />
<br />
Wer auf eine Reaktion im letzten Drittel gehofft hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Chur war zwar wieder spielüberlegen, aber so agierte so geistreich wie in der ganze Saison. Nach mehreren Zuordnungsfehlern war es dann Marc Elsener der für die erneuten zwei Tore Führung für die Heimmannschaft traf. Wenn es nicht läuft, kommt meist noch Pech dazu. So auch dieses Mal für den EHC Chur. Nur wenige Minuten nach dem Gegentreffer konnte Chur den Anschlusstreffer erzielen. Der Mann in Schwarz/Weiss hatte, wieso auch immer, das Spiel bereits vorher abgepfiffen, so dass der reguläre Treffer der Churer gar nicht erst anerkannt wurde. Trotz der absolut prekären Lage kam von der Bande kein Input für die Mannschaft. Anstatt zu reagieren, wurde lieber irgendetwas notiert. Der Höhepunkt der Hoffnungslosigkeit unseres Trainers zeigte sich 3.5 Minuten vor Schluss. Trotz einer Strafe gegen Wetzikon und nur noch wenigen Minuten zu spielen wurde kein Timeout genommen, geschweige denn, der Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler ausgewechselt. Das Powerplay war dann eine einzige Katastrophe. Nach (!) dem Überzahlspiel wurde dann auf Churer Seite das Timeout genommen und mit sechs Feldspielern weiter gespielt. Leider vergass der Trainer es dem Torhüter mitzuteilen, so dass kurzfristig sieben EHC Chur Spieler gleichzeitig auf dem Feld waren. Dieser Lapsus blieb zum Glück für die Churer ohne Folgen. Trotz guter Chancen blieb das Resultat so und der EHC Chur steckt nun mehr tief im Abstiegskampf. <br />
<br />
<b>Fazit:</b> Der EHC Chur hat in seiner Geschichte Trainer schon in besseren Situationen gewechselt. Die Geduld ist nun am Ende. Der Trainer erreicht die Mannschaft offensichtlich nicht mehr. Nebst dem schlechten Coaching (inexistentes Powerplay, miserablere Spiellauslösung, wiederholte Wechselfehler) kommt nur die vorgelebte Hilflosigkeit dazu. Die Parallelen zu vor drei Jahren sind zu offensichtlich. Der EHC Chur muss nun reagieren. Ansonsten dürfen wir nächsten Herbst wieder gegen Dielsdorf-Niederhasli und Co. Spielen und das wäre der endgültige Tod…. Ich erwarte am Mittwoch einen anderen EHC Chur mit einem neuen Trainer… <br />
<br />
<b>Spieler der Runde: </b>Yves Koch <br />
Macht sein Job als Powerflügel in der dritte Linie gut. Leider trifft auch er das Tor nicht. Das ist jedoch nicht seine Aufgabe, sondern die Aufgabe der ersten zwei Linien. <br />
<br />
<b>Die besten drei Churer: </b><br />
*** Koch<br />
** Hug <br />
* Hauser<br />
]]></description>
      <author>fc</author>
      <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 23:54:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=199#01id199</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Uzwil - Chur</title>
      <link>?newsid=198#01id198</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Uzwil - EHC Chur 4:3 n. P.</b><br />
<br />
<b>Zuschauer: </b>357 (ca. 50 Churer)<br />
<b>Tore:</b> Lüdi, Corvi, Roner<br />
<br />
<br />
<br />
<b>Kopfschütteln </b><br />
<br />
<i>Der EHC Chur verliert auch das zweite Spiel der Zwischenrunde. In einer armseligen Partie erkämpfte sich der Stadtclub wenigstens noch einen Punkt, bevor man sich im Penaltyschiessen gänzlich den Unmut des eigenen Anhangs einheimste. </i><br />
<br />
von rc<br />
<br />
Die Leidensfähigkeit des gewöhnlichen Churer Fans ist ja bekanntlich sehr gross. Was er sich jedoch in den ersten 20 Minuten antun musste, spottet jeglicher Beschreibung. Von Eishockey war dies so weit entfernt wie der EHC Arosa vom erneuten Gewinn des Amateurtitels. <br />
Dass man auf Seiten des EHC Uzwil noch vom "besten Spiel der Saison" sprach, war wohl als eine Mischung zwischen purer Verzweiflung und Sarkasmus zu verstehen. Dass die St.Galler dennoch verdient mit einer 1:0 Führung in die Pause gehen konnten, verdankten sie weniger dem "besten Spiel". Vielmehr war es der Abwehrriegel Hug/Durisch mit Hauptdarsteller Mazza, der böse schnitzerte.<br />
 <br />
<i>"Frechheit"</i><br />
Vielleicht sollte man in diesen Momenten auf den Tribünen nicht mehr so genau hinhören. Aus jeder Ecke des Stadion war mächtiges Gefluche zu hören. Der Gang aufs WC wurde zu einem Schimpftiraden-Spiessrutenlauf. Kein gutes Haar wurde am Auftritt der Steinböcke gelassen. Völlig zurecht und absolut verständlich!    <br />
 <br />
Wer sich Besserung erhoffte, wurde nach wenigen Sekunden auch gleich wieder enttäuscht. Ein harmloses Schüsschen im Powerplay vom überragenden Rüfenacht fand den Weg in die Maschen. Damit war der Arbeitstag für den unglücklichen Mazza auch schon wieder beendet.<br />
Nach dem Torhüterwechsel war sogar so etwas wie ein „Aufbäumen“ spürbar. Man versuchte jetzt den Gegner konsequenter unter Druck zu setzen und so ins Spiel zurückzufinden. Gelingen wollte weiterhin aber nur sehr wenig. Symptomatisch, dass man auf einen üblen Fehler der Uzwiler Defensive warten musste, ehe Lüdi völlig freistehend das erlösende 2:1 gelang. Das sagenumwobene „Momentum“ kippte nun auf die Seite der Churer.<br />
 <br />
<i>„Besser, aber immer noch ein Graus“</i><br />
Da war es wieder: Pausenpfiff, Menschen, Tribüne und der Gang zur Toilette. Im Osten nichts Neues...<br />
 <br />
Nichts Neues? Hups, etwas völlig Neues wurde beobachtet. Die Churer kamen dynamisch aus der Kabine und wurden gleich nach dem Wiederanpfiff mit dem Ausgleich belohnt. Nachdem Schneller zweimal scheiterte, war es Corvi, der aus dem Gewühl heraus das 2:2 markierte. Jetzt war Chur wach und wollte den Sieg. Als dann auch noch Roner mit einem fiesen Pass via Uzwiler-Schlittschuh zur 2:3 Führung traf, war die Erleichterung gross.<br />
Aber dann ging wieder gar nichts mehr. Hemopo mit einer völlig unnötigen Attacke gegen den Uzwiler Schlussmann läutete die neuerliche Fehlerorgie ein. Allerdings musste sich Uzwil mit dem Ausgleich gedulden, bis sich Rothen auf der Strafbank gemütlich machte und Chur die Scheibe gleich drei mal nicht aus dem eigenen Drittel befreien konnte. Was nun folgte, war ein ängstliches abwarten auf beiden Seiten. Eigene Unzulänglichkeiten ermöglichte Uzwil (30 Sekunden) und Chur (10 Sekunden vor Schluss) nochmals die Möglichkeit zum Siegestreffer.<br />
 <br />
<i>Ereignislose Verlängerung – desolates Penaltyschiessen.</i><br />
Während Lüdis erster Versuch noch erträglich war, wurde es bei Corvi (Scheibe verloren) und Durisch (undefinierbar) ganz bitter. Rothen traf souverän und Di Biase brach das Kunststück fertig, die Scheibe am leeren Tor (nach guter Finte) vorbeizuschiessen. <br />
<br />
<b>Fazit: </b>Desolater Auftritt während 50 Minuten in Uzwil. Roland Hemmi sollte recht behalten. Der EHC spielt nicht um die Playoffs, sondern befindet sich nun mitten im Abstiegskampf. Und so bös es klingen mag, dieser gewonnene (!) Punkt könnte in der Abrechnung wichtig werden.<br />
<br />
<b>Spieler der Runde:</b> Yves Koch<br />
Vergab eine riesen Chance. War noch einer der auffälligsten Kämpfer an diesem Abend.<br />
<br />
<b>Die besten drei Churer:</b><br />
***<br />
**  <br />
* Hauser, Di Biase, Koch<br />
]]></description>
      <author>pb</author>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:28:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=198#01id198</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur - Arosa</title>
      <link>?newsid=197#01id197</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – EHC Arosa 0:1</b><br />
<br />
<b>Zuschauer: </b>1525<br />
<b>Tore:</b> Fehlanzeige<br />
<br />
<br />
<br />
<b>Hätte, wenn, aber </b><br />
<br />
<i>Der EHC Chur verliert das dritte Derby Saison knapp mit 0:1. Der Start in die Quali-Masterrunde ist somit misslungen. Der EHC Chur muss weiterhin um die Teilnahme in den Playoffs bangen. </i><br />
<br />
Trotz schlechtem Wetter, fanden 1525 Zuschauer den Weg ins Hallenstadion. Chur fand, wie in den bisherigen Derbys, besser ins Spiel als der Gegner. Alle eingesetzten Linien kamen zu einigen guten Chancen. Anders als in den anderen Derbys fand der Puck den Weg ins Tor nicht. Die beste Chance vergab Enzo Corvi, dessen Schuss leider an die Unterkante der Latte knallte. Arosa wurde immer nur gefährlich, wenn die Linie um Bigliel/Bonorand/Ziegler auf dem Eis stand. Die anderen Linien der Gäste fielen nur durch katastrophale Angriffsauslösung und zahlreichen billigen Provokation, sowie dreckige Fouls auf.  Alle gefährlichen Aktionen der Toplinie Arosas konnte Kindschi souverän abwehren und somit gingen die Teams mit einem torlosen Unentschieden in die erste Drittelspause. <br />
<br />
Im zweiten Drittel war die Churer Überlegenheit noch eindrücklicher. Dies zeigte sich auch in den vielen Strafen, welche die Gäste (zurecht) bekamen. Das Churer Powerplay war jedoch auch an dem gestrigen Tage eine einzige Katastrophe. Selten wurde es gefährlich und wenn mal der Puck den Weg in Richtung Tor fand, wurde er meist direkt auf Klingler abgegeben. Die Churer Stürmer schossen so Klingler warm, der immer sicherer wurde und so zu einem grossen Stolperstein für die Churer wurde. Die Abhängigkeit Arosas von ihrer Toplinie wurde im zweiten Drittel noch offensichtlicher. Die wenigen Chancen, welche die Gäste kreierten, gingen von dieser besagten Linie aus. Tore waren auch in diese Drittel Mangelware. <br />
<br />
Das letzte Drittel war dann klar das spielerisch schwächste Drittel, doch logischerweise vor Spannung kaum auszuhalten. Beide Mannschaften schienen müde zu sein und Chancen wurden nur noch selten herausgespielt. Die Spieler sowie die Fans wussten, dass wohl das nächste Tor das entscheidende sein wird. So wurde auch die kleinste Chance zu einer nervenaufreibenden Situation. Die Toplinie Arosas wurde nicht umsonst erwähnt. Diese Linie war es, die leider für die Entscheidung sorgte. Raphael Brun wurde im Slot von der Churer Abwehr vergessen, der dann mustergültig von Bonorand bedient wurde und eiskalt die Scheibe in die Maschen setzte. Chur konnte leider nicht mehr reagieren und kam auch nicht mit einem Spieler mehr nicht zu einer gefährlichen Chance und verlor das dritte Derby der Saison mit 0:1. <br />
<br />
<b>Fazit: </b>Chur verliert ein Spiel, das nie verloren werden darf. Der Gegner stand vor diesem Spiel zu Recht auf ihrem tiefen Tabellenplatz und hat grosse Probleme in der Defensive. So ist es umso enttäuschender, dass in der Saison bereits zum vierten Mal im Hallenstadion überhaupt nicht getroffen wurde. Die Schwachpunkte im Churer Spiel bleiben die Gleichen: Chancenverwertung, Powerplay, Spielaufbau, Wechsel.<br />
<br />
<b>Spieler der Runde:</b> Roger Lüdi <br />
Stürmer werden an ihren Toren gemessen. <br />
<br />
<b>Die besten drei Churer:</b><br />
*** Kindschi<br />
** Koch <br />
* Corvi<br />
]]></description>
      <author>fc</author>
      <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:06:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=197#01id197</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur - Uzwil</title>
      <link>?newsid=196#01id196</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – EHC Uzwil 5:0</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b>  676<br />
<b>Torschützen: </b> Koch, Durisch, Hauser, Schlegel, Di Biase<br />
<br />
<br />
<b>Trotz Sieg in der Qualifikation-Masterround</b> <br />
<br />
<i>Der EHC Chur dominiert das letzte Spiel der Qualifikation von A - Z, aber weil die Pikes in einem abwechlungsreichen Spiel Herisau bezwingen, müssen die Steinböcke in die Qualifikation um die letzten beiden verbleibenden Playoff-Plätze.</i><br />
<br />
Für einmal hat der EHC seine Hausaufgaben gemacht und den geforderten Sieg eingefahren. Die Steinböcke drückten von Beginn an dem Spiel ihren Stempel auf und machten Uzwil schnell klar, dass der heutige Sieger nur das Heimteam sein kann. An Koch war es, welcher als Stürmer agierte, das Score in der 17. Spielminute zu eröffnen. Kurz vor der Pause war es dann Durisch im Powerplay, welcher die Scheibe unter der Latte ins gegnerische Tor versenken konnte.<br />
<br />
Auch im Mittelabschnitt konnte Uzwil den Gastgeber nicht in Bedrängnis bringen, sondern spielte wie ein möglicher Absteiger. Bisweilen interessierten sich die Zuschauer mehr für ihre Mobiltelefone und den Zwischenstand in Herisau (sofern dies der Server zuliess), da der Speaker diese nicht bekannt gab. In der 32. Minute war es Hauser, welcher ein weiteres Powerplay zu nutzen wusste und das 3:0 erzielte. Knapp zwei Minuten vor der Drittelspause war es Schlegel, welcher gar das 4:0 realisierte. Somit stellten sich für das letzte Drittel nur noch zwei Fragen: wie hoch würde das Resultat ausfallen und kann Herisau das Spiel noch gewinnen.<br />
<br />
Das letzte Drittel ist schnell erzählt: Di Biase erzielte in der 42. Minute noch das 5:0 und somit den Schlussstand, während Uzwil Nerven zeigte und es die eine oder andere Keilerei auf dem Eis zu begutachten gab. Der EHC Chur gewinnt somit das letzte Quali-Spiel ohne Probleme, erreicht aber aufgrund des 5-7 Sieges der Pikes nicht die direkte Playoffqualifikation. Somit kommt es am kommenden Samstag zu einer weiteren Derby-Neuauflage gegen Arosa.<br />
<br />
Die Tabelle dürfte sich wie folgt präsentieren:<br />
7. Chur 16 (32) <br />
8. Chiasso 16 (31) <br />
9. Ceresio 14 (27) <br />
10. Arosa 13 (26) <br />
11. Uzwil 11 (22) <br />
12. Wetzikon 7 (14) <br />
<br />
<br />
<a href="http://www.ehcfans.ch/Prov.SpielplanMasterround_1112.pdf" target="_blank" style="color:#990000;">>>Prov. Spielplan Masterround</a><br />
<br />
<b>Fazit:</b> Obwohl die direkte Qualifikation der Playoffs nicht realisiert werden konnte, sind diese Punkte enorm wichtig. Da das Feld nach der Halbierung der Punkte relativ eng beisammen ist, entscheidet jeder Punkt über die beiden noch ausstehenden Playoffplätze. Eng wird es so oder so, ausser die Churer können so aufspielen wie am heutigen Abend.<br />
<br />
<b>Spieler der Runde:</b> Das Team<br />
Warum nicht immer so? Wenn man immer so zur Sache gehen würde, wären einige Spiele anders ausgegangen. Kann man aber diesen Schwung mitnehmen, dürften die Churer ein gewichtiges Wort bei der Vergabe der beiden Playoffplätze mitreden. <br />
<br />
<b>Die drei besten Churer: </b><br />
*** Koch<br />
** Di Biase<br />
* Hauser]]></description>
      <author>pb</author>
      <pubDate>Sat, 14 Jan 2012 22:57:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=196#01id196</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chiasso - Chur</title>
      <link>?newsid=195#01id195</link>
      <description><![CDATA[<b>HC Chiasso – EHC Chur 3:1</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 112<br />
<b>Tor für Chur:</b> Lüdi<br />
<br />
<br />
<b>Verloren, aber doch noch noch nichts verloren…</b><br />
<br />
<i>Der EHC Chur verliert in Chiasso das wichtige, vorletzte Spiel um die Masterroundqualifikation mit 1:3 Toren. Ein kurzer Spielrückblick</i><br />
<br />
Der HC Chiasso startete besser in das Spiel und beschäftigte unseren Goalie Florian Kindschi regelmässig. Die unter Anderem ohne Schneller, Hug und Neininger angetretenen Churer konnten jedoch ebenfalls einige gute Chancen fahren, Kölliker und Bruderer verfehlten aber leider aus optimalen Abschlusspositionen. Das spielerisch ordentliche, jedoch von vielen Strafen geprägte Startdrittel endete schlussendlich torlos.<br />
<br />
Wieder war es Chiasso, welches zum neuen Abschnitt besser aus den Startblöcken kam, und dieses Mal konnten die Tessiner die Überlegenheit in ein Tor ummünzen (Raimondi `26). Chur reagierte jedoch umgehend mit gefährlichen Chancen und holte auch einige Strafen heraus, welche jedoch allesamt ohne Erfolg blieben, ein Lattentreffer war noch das höchste der Gefühle.<br />
<br />
Der zweite Pausentee schien den Churern besser geschmeckt zu haben als den Gastgebern, denn Captain Roger Lüdi konnte gleich zu Beginn des Schlussdrittels einen Fehler in Chiassos Verteidigung zum 1:1 ausnützen. In der Ehre gepackt  erzeugte Chiasso danach aber wieder viel Druck und so folgte schliesslich leider das neuerliche Führungstor (durch Domenighetti). Gut fünf Minuten später konnte diese Tessiner Führung dann gar zum Schlusstand von 3:1 ausgebaut werden, dieser ging jedoch der Makel einiger seltsam ausgesprochenen Strafen vor.<br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b> Keine gute Churer Darbietung, aber, wie es der Titel bereits sagt, verloren und doch noch nicht ganz verloren. Da auch die Pikes gegen Wetzikon einen Punkt liessen, kommt es am Samstag zum grossen Showdown. Chur muss somit gegen Uzwil mindestens zwei (je nach Auflösung des seltsamen Reglements gar drei) Punkte mehr machen als die Pikes in Herisau. Siegen gegen Uzwil ist aber so oder so Pflicht, selbst im Hinblick auf die Hoffnungsrunde.<br />
<br />
<b>Spieler der Woche:</b> das Team<br />
Das Team hat gekämpft, ist jedoch einmal mehr an der miserablen Chancenauswertung und am schwachen Powerplay gescheitert.<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** nicht vergeben<br />
** nicht vergeben<br />
* Engler<br />
<br />
]]></description>
      <author>cc</author>
      <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 22:23:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=195#01id195</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur - Ceresio</title>
      <link>?newsid=194#01id194</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – HC Ceresio 4:2</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b>  617<br />
<b>Torschützen: </b> Di Biase, Kölliker, Roner, Hauser<br />
<br />
<br />
<b>Vollerfolg im Hallenstadion</b> <br />
<br />
<i>Also doch, unser EHC Chur kann auch zu Hause im Hallenstadion wieder einmal die volle Punktzahl abholen. In einem grösstenteils bescheidenen Spiel gewinnen die Mannen von Marco Pargätzi gegen den HC Ceresio mit 4:2 und wahren hiermit weiterhin konkrete Chancen auf Rang Sechs.</i><br />
<br />
Die skeptischen Stimmen im Forum und auf den Tribünen solten jedoch zuerst noch recht behalten. Denn kaum war eine halbe Minute gespielt, als der Ex Churer Danny Masa (wieso schiessen unsere ehemaligen Spieler bloss so gerne Tore gegen uns?) den Puck ein erstes Mal ins Tor beförderte. Dieser frühe Rückschlag verunsicherte den Stadtclub, viele Unzulänglichkeiten mischten sich in das Spiel der Hausherren ein. <br />
Als dann ein Ceresianer (gibt es diesen Ausdruck offiziell?) auf die Strafbank musste und Mattia Di Biase Livio Roner das 1:1 pfannenfertig servierte, staunten nicht wenige, so war es doch einer der ganz seltenen Powerplaytore des EHC Chur in dieser Spielzeit. Dieses Score war dann auch gleich das Drittelsresultat.<br />
<br />
Im Mittelabschnitt geschah lange nicht vieles von Belang, hier ein Wechselfehler, da ein Konter von Ceresio, das einzig Spektakuläre war eine Einlage von Enzo Corvi, bei welcher er den Puck nach einem Bully drei Mal auf der Schaufel jonglierte und sich schliesslich selber mit der Hand einen Pass gab. In der 37igsten aber drückte Nathan Kölliker trocken hinter dem rechten Bullykreis ab und erwischte Ivan Mantegazzi mit einem prächtigen Schuss ins hohe Eck, das 2:1 zu dieser Zeit schmeichelte dem Heimteam jedoch.<br />
Und so hielt dieser Vorsprung auch nicht lange, denn nachdem die Steinböcke just eine doppelte Unterzahl bravurös überstanden hatten, war es wieder Danny Masa, welcher das Netz zum Zappeln brachte. Ärgerlich.<br />
<br />
Die Reaktion kam jedoch glücklicherweise in Windeseile. Nach sieben Sekunden im Schlussdrittel - also nicht mal eine Minute nach dem Ausgleich - lancierte der hinter dem gegnerischen Tor stehender Enzo Corvi den starken Livio Roner, welcher eiskalt zur erneuten Führung versenken konnte.<br />
Chur stegerte sich nun und wurde nur durch eine 5 + Spieldauerstrafe gegen Philipp Schlegel (Check gegen den Kopf, so das offizielle Verdikt) kurzzeitig eingebremst. In dieser Unterzahl rettete Florian Kindschi den Vorsprung mit einigen starken Paraden über die Zeit.<br />
Als die Strafe abgelaufen war, übernahm der EHC wieder das Zepter, und nachdem Roger Lüdi Mantegazzi umgemäht hatte (sah seltsam aus, obs regelwiedrig war, sei dahingestellt), war es Thomas Hauser, der mit einem Schlenzer das 4:2 erzielen konnte.<br />
Ausser einem Beinahe-Shorthänder und dem 1'345ten Buabatrickliversuch an diesem Abend konnten die Tessiner aber nichts mehr ausrichten, und so feierte der EHC Chur daheim endlich mal wieder einen Volerfolg.<br />
<br />
<b>Fazit:</b> Ein wichtiger Sieg in einem erneuten Sechspunktespiel. Das Team überzeugte zwar weiterhin nicht und die bereits bekannten Schwächen (Spielaufbau, Powerplay, Chancenauswertung, Wechselspiel) waren wiederum sichtbar, nichtsdestotrotz dürfen und sollen wir uns (und natürlich auch die Mannschaft) über diesen Sieg freuen. Da die Pikes verloren haben, ist die direkte Playoffqualifikation weiterhin realistisch, dafür mus aber wohl eine weitere Leistungssteigerung her. Denn das dritte Drittel war gut, der rest weniger.<br />
Aber nochmals, 3 Punkte, juhu!<br />
<br />
<b>Spieler der Runde:</b> Florian Kindschi<br />
War an beiden Treffern nicht ganz schuldlos, hielt aber seine Mannschaft mit vielen starken Paraden im Spiel. Wurde gemeinsam mit Danny Masa zu den besten Spielern der Partie auserkoren.<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer: </b><br />
*** Roner<br />
** Kindschi<br />
* Kölliker]]></description>
      <author>cc</author>
      <pubDate>Sat, 07 Jan 2012 23:06:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=194#01id194</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Winterthur - Chur</title>
      <link>?newsid=193#01id193</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Winterthur – EHC Chur 2:0</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 1012 (ca. 70 Churer)<br />
<b>Tore:</b> Fehlanzeige<br />
<br />
<br />
<b>Kein Exploit im Deutweg</b><br />
<br />
<i>Das erste Spiel im neuen Jahr beginnt für den EHC Chur so, wie das letzte Jahr aufgehört hat: Mit einer Niederlage. Die Steinböcke waren zwar unterlegen, gingen aber nicht unter.</i><br />
<br />
<br />
Gleich zu Beginn übernahm Winterthur die Spielführung und konnte nach wenigen Minuten den ersten Treffer erzielen. Wie so oft in dieser Saison hatte die Hintermannschaft vor Florian Kindschi versagt. Danach war aber keineswegs nur Einbahnhockey zu sehen, auch die Gäste kamen zur einen oder anderen Chance. In einer Überzahlsituation war es beispielsweise Roner, der das leere Gehäuse verfehlte.<br />
<br />
Nach dem ersten Pausentee kamen die Churer motiviert aus der Kabine. Die ersten Minuten befand sich die Scheibe fast nur im gegnerischen Drittel. Weitere Torchancen wurden erarbeitet, aber entweder scheiterten die Churer am eigenen Unvermögen, oder dann stand da noch ein Remo Trüb zwischen den Pfosten. So kam es wie es kommen musste: Nach einem individuellen Fehler in der neutralen Zone konnte Winterthur (in Unterzahl!) nach etwas mehr als neun gespielten Minuten zum 2:0 erhöhen. Die restliche Spielzeit bis zur zweiten Pause war geprägt von einigen guten Paraden unseres Hintermannes Kindschi.<br />
<br />
Das letzte Drittel gestaltete sich wieder ausgeglichener, ein Tor wollte aber weder Winterthur noch Chur gelingen. Erst nach der Hälfte des letzten Drittels kam etwas Aggressivität auf, Chur konnte sogar in doppelter Überzahl antreten, doch auch in dieser Situation wollte der Puck nicht rein. Kurz vor Schluss knallte Corvi den Puck noch an die Latte, doch das war es dann gewesen.<br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b><br />
Erneut haben die Steinböcke gegen einen starken Gegner einigermassen gut mitgespielt, aber die vereinzelten Chancen nicht nützen können. Anscheinend lag bei keinem der vielbeschworene Torriecher unter dem Christbaum.<br />
<br />
<br />
<b>Spieler der Woche:</b> Florian Kindschi<br />
Hinterliess trotz zwei Treffern einen bleibenden Eindruck. Hielt die Mannschaft mit starken Paraden bis zum Ende im Spiel.<br />
<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Kindschi<br />
** Schneller<br />
* Di Biase]]></description>
      <author>mv</author>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:00:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=193#01id193</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur-Frauenfeld</title>
      <link>?newsid=192#01id192</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – EHC Frauenfeld 2:3 n. P.</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 474	<br />
<b>Tore:</b> Roner, Lüdi <br />
<br />
<br />
<b>Chur verpasst in schwachem Spiel den Sprung über den Strich </b><br />
<br />
<i>Der EHC Chur kann zu Hause (fast) nicht gewinnen. Nach einer über weite Strecken erschreckend schwachen 1.-Liga-Partie bezwang Frauenfeld am Mittwochabend Chur nach Penaltyschiessen und entführte damit zwei wichtige Punkte im Kampf um einen Masterround-Platz</i>.<br />
<br />
Der EHC Chur musste im letzten Drittel früh ein Tor erzielen, um die Hoffnung auf drei Zähler keimen zu lassen. Doch daran glaubten die Wenigsten: Was der EHC Chur in den ersten 40 Minuten zuvor bot, hatte 2.-Liga-Charakter. Dass es nur 0:1 hiess, sprach Bände über die Qualität der Partie – auch Frauenfeld zog einen äusserst schwachen Abend ein. <br />
<br />
Der Ausgleich gelang aber tatsächlich „bereits“ nach 42 Minuten. Es war Livio Roner, der den Bann brechen konnte. Und es kam noch besser. Nach einer fünf Minuten dauernden Druckphase der erstarkten Churer schoss Liga-Topskorer Roger Lüdi den Führungstreffer für das Heimteam. Frauenfelds Coach Ralph Ott reagierte sofort, beorderte seine Mannen an die Bande zum Timeout. <br />
<br />
Dieses verfehlte seine Wirkung nicht. Plötzlich waren auch die Gäste in Chur angekommen, um in den letzten zehn Minuten das Spiel mit dem zweiten statt dem ersten Gang doch noch zu drehen. Zumindest der Ausgleich gelang nach haarsträubender Offensivaktion der Churer, den Konter verwertete Markus Schwyn. Dabei blieb es. Denn auch in Überzahl kurz vor Schluss verpassten es die Churer, die Entscheidung herbeizurufen. Es war eines von vielen harmlosen Powerplays. <br />
<br />
In der Verlängerung waren beide Teams dem Siegtreffer nahe, doch Andreas Schoop und der starke Florian Kindschi im Churer Gehäuse liessen sich nicht mehr bezwingen. Es kam zum „Coin Flip“, bei welchem Frauenfeld das glückliche Ende für sich hatte. Für Chur traf einzig Roger Lüdi.<br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b><br />
Die Qualifikation wird Runde für Runde härter. Das spärlich erschiene Publikum machte nach 40 Minuten zu recht seinem Unmut Luft. Auch die Kritik an Coach Pargätzi wird lauter und lauter, wobei zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine Lücke klafft. Der EHC Chur hat mit einer weiteren (knappen) Niederlage die Chance zwar vergeben, dem Platz in der Masterround einen Riesenschritt näher zu kommen, doch ist im Kampf um Platz 6 noch alles offen. Und das, obwohl es mit Ausnahme der Stürmerlinien um Lüdi und Corvi an der nötigen Qualität fehlt … Erfolg und Misserfolg liegen in dieser Meisterschaft nah beieinander.<br />
	<br />
<br />
<b>Spieler der Runde: </b>Lars Arpagaus<br />
Zog wie die gesamte Mannschaft (mit Ausnahme von Kindschi, Bruderer und im Schlussabschnitt Lüdi) einen schwachen Abend ein. <br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Kindschi<br />
** Lüdi<br />
* Bruderer <br />
]]></description>
      <author>me</author>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 00:48:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=192#01id192</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur - Pikes</title>
      <link>?newsid=191#01id191</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – Pikes Oberthurgau 3:4</b><br />
<br />
Zuschauer: 645<br />
Torschützen: Schneller, Corvi, Schlegel <br />
<br />
<b>Willkommen in der Realität</b><br />
<br />
<i>Der EHC Chur verliert ein wichtiges 6-Punkte-Spiel gegen die Pikes Oberthurgau mit 3:4 und klassiert sich nach langer Zeit erstmals wieder hinter den ersten sechs Plätzen, die eine Playoff-Teilnahme garantieren.</i><br />
<br />
Den Fans des EHC Churs bot sich gestern ein komisches Spiel. Bevor die Akteure beider Mannschaften ihres dazu beitrugen, setzte sich der Schiedsrichter in Szene. In der sechsten Minute warf der Headschiedsrichter, aus mir nicht ersichtlichen Gründen, das Handtuch und das Spiel wurde fortan von den zwei Linesmen arbitriert. Erinnerungen an die zweite Liga wurden wach. Komisch wurde es auch danach. Chur präsentierte sich wie so oft. Hinten stabil mit einem guten Torhüter, vorne engagiert, aber ohne System und ohne Kaltblütigkeit. Die Pikes präsentiert sich genau umgekehrt. Während alle ihre Offensivaktionen ein System vorwiesen, war ihre Abwehr ein riesen Hühnerhaufen. Schlechte Abwehrleute können sich oftmals auf einen guten Torhüter verlassen. Selbst dies war bei den Pikes nicht der Fall. Mit Ralph Sonder haben sie wohl den schlechtesten Nr. 1 Torhüter in ihren Reihen. Mir ist unerklärlich, wie die Pikes freiwillig auf die Dienste von Florian Kindschi verzichteten. Zwei grössere Schnitzer der Abwehr und des Torhüters konnten die Churer in diesem Spiel endlich auch ausnutzen. Nach ca. 194 torlosen Minuten konnten die Steinböcke endlich wieder in einem Heimspiel jubeln. Zuerst traf Gerry Schneller, kurz danach Enzo Corvi. Komisch waren auch die jeweiligen Linienwechsel beider Teams. Chur setze richtigerweise konsequent alle vier Linien ein. Jedoch wurde fast jeder zweite Wechsel vergeigt und die Pikes konnten diese Wechselfehler immer für gefährliche Konter ausnutzen. Die Pikes ihrerseits setzen konsequent nur zweieinhalb Linien. Andererseits die Linien um Dani Peer und Andi John, andererseits eine beliebige zweite und manchmal wurde nur ein Spieler in der Linie um Dani ersetzt. Peer selbst war dann kurz vor der Pause für den Anschlusstreffer besorgt. Mit einer kleinen 2:1 Führung konnte somit das Heimteam in die erste Drittelspause gehen. <br />
<br />
Ein weiterer Unterschied der Mannschaften wurde dem Publikum gleich zu Beginn des zweiten Drittels aufgezeigt. Das Überzahlspiel der Thurgauer klappte ohne Probleme und schiessen konnten sie auch. Andi John traf mit dem ersten Schuss in die Maschen und konnte das Spiel ausgleichen. Mit einem Konter kurze Zeit später gingen die Pikes in Führung. Zwei genau Pässe und eine kaltblütiger Abschluss reichten für die erstmalige Führung der Gäste. Den Leistungen gerecht, konnten die Churer in der 36. Minuten wieder ausgleichen. Mehrere Fehler der Gästeabwehr und komische Aktionen ihres Torhüters sei Dank, dass sogar Phillip Schlegel ein Tor bejubeln konnte. <br />
<br />
Im letzten Spielabschnitt war dann Chur die bessere Mannschaft. Die 2.5 Linien Aufstellung der Pikes schien sich zu rächen und die Churer konnten sich Chance um Chance herausspielen (wohl eher „herausglücken“). Doch selbst gegen den schwachen Sonder konnten die Churer ihre Chancen nicht in Tore ummünzen. „Offense wins games, defense wins championships“, so lautet eine alte Binsenwahrheit im Eishockey, die sich gestern, zumindest für den erste Teil, bewahrheitete. Eine Aktion, kaltblütig ausgenutzt, reichte aus und Chur verlor das Spiel mit 3:4. Bleibt nur zu hoffen, dass auch der zweite Teil der Eishockeybinsenwahrheit sich bewahrheitet…<br />
<br />
<b>Fazit:</b> Ein Spiel des Grauens für die Trainer und Sportchefs beider Teams. Schonungslos wurde aufgedeckt, was beim eigenen Team jeweils falsch läuft. Was das auf Churer Seite bedeutet, ist den Lesern wohl schon lange klar. Wenn wir schon keine kaltblütige Skorer in den eigenen Reihen haben, wäre es von Vorteil, wenn unser Spiel von einem klaren System ausgeht. Noch besser wäre es, man hätte ein funktionierendes Powerplay, welches solche knappen Spiele entscheiden können. <br />
Mit dieser Niederlage sind wir in der Realität angekommen. Und diese heisst schlicht und einfach Ligaerhalt um jeden Preis. Und deshalb plädiere ich für einen Systemwechsel in unserem Spiel. Von keinem System möchte ich gerne zum bewährten Aufsteiger- rsp. Underdogsystem wechseln. Das heisst, Kampf total, totaler Einsatz, den Gegner massiv physisch unter Druck setzen, Tore erzwingen etc. etc…. <br />
Wenn wir mit dieser Einstellung in die nächsten Spiele gehen, liegen ein, zwei Überraschungssiege drin und man kann auf die kleine Chance Ligaerhalt auf dem direktsten Wege weiterhin hoffen. Ansonsten schafft man sich eine gute Ausgangslage für die Quali-Masterround und möglichweise Abstiegsrunde. <br />
<br />
<b>Spieler der Runde:</b> Lars Arpagaus <br />
War unauffällig<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Schneller<br />
**Hemopo <br />
* Schlegel<br />
]]></description>
      <author>fc</author>
      <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 20:20:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=191#01id191</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur - Herisau</title>
      <link>?newsid=190#01id190</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – SC Herisau 0:2</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b>  739<br />
<b>Torschützen: </b> Fehlanzeige<br />
<br />
<br />
<b>Wer keine Tore schiesst....</b> <br />
<br />
<i>...kann keine Spiele gewinnen. Dies zeigte sich für den EHC Chur erneut auf triste Art und Weise. Die Steinböcke verloren 0:2 gegen Herisau und sind nunmehr seit 185 Heimspielminuten ohne Torerfolg.</i><br />
<br />
Die Radiozuhörer des Hinspiels aus Herisau vom 18 Oktober werden sich erinnern, wie die Kommentatoren Reto und Remo vom ominösen Torhüter mit den orangen Schonern sprach, welcher die Churer mit seinen Paraden zur Verzweiflung trieb. Normalerweise macht Wiedersehen ja Freude, dies sollte aber am heutigen Abend nicht gelten, nicht in diesem Sinne jedenfalls. Erneut brachten die Männer in Schwarz den gleichfarbenen Hartgummipuck nämlich nicht an Fabio Haller vorbei.<br />
<br />
Gelegenheit hierzu hätten die Gastgeber jedoch zur Genüge gehabt, so vergaben beispielsweise Philipp Schlegel und Mattia Di Biase bei Spielmitte jeweils hundertprozentige Torchancen. Zahllose weitere hochkarätige Gelegenheiten wurden im Verlaufe des Spiels versiebt, wobei zweimal der Pfosten für die Gäste aus dem Appenzell rettete und einmal das Tor gar ganz verwaist war, als Haller einen misslungenen Ausflug hinters Tor unternommen hatte.<br />
<br />
Dies soll aber nicht heissen, dass Herisau seinerseits nicht gefährlich vor Churs Gehäuse aufkreuzte. Florian Kindschi - mit Abstand der beste Churer - musste mehrmals in Extremis für seine Mannschaft retten.<br />
Generell führten die Gäste die feinere Klinge und wussten im Gegensatz zum EHC Chur auch spielerisch zu gefallen. Die Mannen von Marco Pargätzi agierten nämlich grösstenteils zusammenhangslos und wurden einzig bei Einzelaktionen der Herren Corvi, Schneller oder Lüdi gefährlich.<br />
Grosses Ärgernis war wiederum das Powerplay, welches man getrost verfilmen und als Gruselfilm ins Kino stellen könnte. Gipfel dieser Überzahlsituationen waren zwei brandgefährliche Konter der Herisauer, welche nur mit Glück und Können Kindschis keine Tore ergaben.<br />
<br />
A propos Tore: das 0:1 fiel kurz vor der ersten Pause, als Daniel Steimer ungedeckt im Churer Drittel herumspazierte, abschloss und Kevin Roner den Rebound verwerten konnte.<br />
Dem zweiten Tor ging in den Schlussekunden das völlige Tohuwabohu vor dem Herisauer Tor voraus, als ein halbes Dutzend Spieler (regulär und irregulär) kreuz und quer im Slot herumlagen, Aaron Lipp befreite und mit einem Weitschuss aus sechzig Metern den Empty Netter bewerkstelligte.<br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b> Die in den letzten Spielen ergatterten Punkte täuschen ein wenig über die Leistungen des EHC Chur hinweg. Mit Ausnahme des Arosa-Spiels wussten die Steinböcke nie restlos zu gefallen, ich behaupte gar, das die Truppe langsam aber sicher in einen spielerischen Negativtrend schliddert.<br />
Das sich das spielerische Element in Form des Zusammenspiels nicht bessert und man bei den Powerplays immer Angst vor Gegentoren haben muss, spricht eine deutliche Sprache. <br />
Die entscheidende Phase naht, defensiv stimmts soweit, hoffentlich kommt die Torproduktion langsam aber sicher auch wieder in die Gänge.<br />
<br />
<b>Spieler der Runde:</b> Philipp Schlegel<br />
Kämpfte und ackerte, konnte aber keine grossen Akzente setzen. Vergab kurz vor Spielmitte völlig freistehend eine Riesengelegenheit zum möglichen Ausgleich.<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer: </b><br />
*** Kindschi<br />
** ----<br />
* ----]]></description>
      <author>cc</author>
      <pubDate>Sat, 10 Dec 2011 21:41:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=190#01id190</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Bülach - Chur</title>
      <link>?newsid=189#01id189</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Bülach – EHC Chur 2:3 n.V. </b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 304 (ca. 30 Churer)<br />
<b>Tore:</b> Schneller (2x), Lüdi<br />
<br />
<br />
<b>Eine späte Reaktion im windigen Bülach</b><br />
<br />
<i>Nach dem schwachen Spiel vom vergangenen Samstag mussten die Steinböcke gegen einen weitaus besser klassierten Gegner ran. Nach zwei torlosen Dritteln lief es im letzten Drittel etwas besser, zum Schluss konnte das Team mit zwei Punkten die Heimreise antreten.</i><br />
<br />
Das erste Drittel begann ruhig, weder das Heimteam ("Hey, wir woll'n die Eisbärn sehn"!) noch die Gäste konnten Akzente setzen. Auch der Pfostenknaller durch Bülach in der 8. Minute weckte keine der beiden Mannschaften so richtig. Sogar als Chur in Unterzahl agieren musste, kam das Spiel nicht in Fahrt.<br />
Nach dem Seitenwechsel ging es im selben Stil weiter, auch eine Überzahlsituation für Chur führte zu keinem zählbaren Resultat.<br />
<br />
Erst im letzten Drittel nahm das Spiel etwas Fahrt auf. Ein haarsträubender Wechselfehler auf Churer Seite ermöglichte dem Heimteam die Führung. Um das Gleichgewicht wieder herzustellen, tauchten die Steinböcke nun des öfteren vor Torhüter Zucchetti auf. Erst eine schöne Einzelleistung von Lüdi mit Zuspiel auf den freistehenden Schneller führte aber zum Ausgleich. Ein paar Zeigerumdrehungen später versuchte sich Hug auf die selbe Weise wie Lüdi, konnte in die Mitte zu Schneller spielen, welcher zum späten Führungstreffer einschoss. Das war doch mal was! Kurz darauf durften die Steinböcke sogar in doppelter Überzahl agieren, konnten die kleine Scheibe aber kein drittes Mal im Netz versenken. Als ein Bülacher von der Strafbank zurückkehrte und schön lanciert wurde, durfte sich auch Kindschi wieder einmal auszeichnen. Doch das Heimteam gab nicht auf, und ein verdeckter Schuss von der blauen Linie führte in der letzten Spielminute schliesslich doch noch zum Ausgleich. Schade, wieder nur einen Punkt gegen Bülach? Die Verlängerung wurde Tatsache, doch dieses Mal versuchten die Steinböcke den Zusatzpunkt zu ergattern. Die Paradelinie Schneller-Schlegel-Lüdi erlöste schliesslich den mitgereisten Anhang in der 64. Minute, als Lüdi einen Angriff mit dem 3. Treffer abschliessen konnte.<br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b><br />
Erneut hat der EHC gegen die Eisbären aus Bülach Punkte verschenkt, dieses mal wenigstens nur einen. Schade, da wäre mehr dringelegen. Andererseits - wäre keine so starke Reaktion auf den Führungstreffer von Bülach erfolgt -  hätte der EHC auch punktelos nach Hause fahren können. Man darf die Mannschaft doch auch mal loben!<br />
<br />
<b>Fazit 2:</b><br />
Wer die Valascia mag, wird die KEB Hirslen lieben!<br />
<br />
<br />
<b>Spieler der Woche:</b> Philipp Schlegel<br />
Die Tore fallen leider immer noch nicht. Vergab bereits im ersten Drittel eine hochkarätige Tormöglichkeit alleine vor Zucchetti. Trotzdem, sämtliche drei Tore wurden durch "seinen" Block erzielt, wobei er beim ersten und letzten Treffer je einen Assist beisteuerte.<br />
<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Schneller<br />
** Lüdi<br />
* Schlegel]]></description>
      <author>mv</author>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2011 10:50:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=189#01id189</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur - Wetzikon</title>
      <link>?newsid=188#01id188</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – EHC Wetzikon 1:0 n.P. </b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b>  667<br />
<b>Torschützen: </b>Durisch, Corvi (Penaltys)<br />
<br />
<br />
<b>Sieg dank Durisch-Pirouette</b> <br />
<br />
<i>Der EHC Chur erringt einen mühsamen Sieg nach Penaltyschiessen gegen das aufopfernd kämpfende Schlusslicht aus Wetzikon. Roland Durisch und Enzo Corvi trafen, während sich Carlo Mazza nur einmal bezwingen lassen musste. Die Punkte 22 und 23 sind somit im Trockenen.</i><br />
<br />
So manch einer der 667 Trainer.... ähhh.... Fans auf den Tribünen wunderten sich, als Trainer Marco Pargätzi nach 65 absolvierten Minuten Roland Durisch zum ersten Penalty des Abends schickte. Der junge Verteidiger packte jedoch einen ganz speziellen Hasen aus dem Hut, indem er den Gästetorhüter Sarkis mit einer modifizierten Biellmann- Pirouette alt aussehen liess und den Puck schliesslich ins Gehäuse schob. Ohne Zweifel die Szene des Abends und eine Art Vorentscheidung im Shootout. Das es überhaupt soweit kam, war nicht ganz selbstverständlich, denn das 0:0 war bei weitem nicht so unspektakulär, wie es statistisch aussehen mag.<br />
<br />
Spielen und spielen lassen, das war die Devise, und beide Mannschaften kamen im Verlaufe der Partie zu vielen hochkarätigen Chancen. Neben einigen starken Paraten beider Torhüter (wobei Gästegoalie Sarkis heute noch ein Mü stärker als sein gegenüber agierte) schepperte auch desöfteren das Torgehäuse, so zum Beispiel gleich zwei Mal im letzten Drittel hinter Carlo Mazza. <br />
So gesehen konnte der EHC froh sein, dass er sich in die Verlängerung begeben durfte. Denn insbesondere im letzten Spielabschnitt zeigten sich einige Unzulänglichkeiten im Spiel des Hausherrn und es wäre Wetzikon beinahe gelungen, die kleine Überraschung zu schaffen.<br />
<br />
Akzente im Churer Spiel setzte vor allem der erste Block rund um den erstarkten Gerry Schneller und Verteidiger Claudio Engler, welcher beispielsweise zu Beginn des zweiten Drittels mit geschätzten 120 Stundenkilometern den neuen Eisschnelllaufweltrekord aufstellte, das Eis überquerte, hinter dem gegnerischen Gehäuse kehrte und anschliessend nur knapp am Torerfolg scheiterte.<br />
Manko war generell einmal mehr die Chancenauswertung, unser EHC ist nunmehr seit 125 Spielminuten zu Hause (Arosa ausgeklammert) ohne Torerfolg, wahrscheinlich mögen die Spieler den neuen Torsong auch nicht.<br />
<br />
Abschliessend nochmal zurück zur Entscheidung im heutigen Spiel: für Chur trafen im Shootout – wie erwähnt – Durisch und Corvi (ebenfalls mit einem feinen Penalty), während Lüdi und Schneller scheiterten. Bei den Gästen traf erst der vierte Schütze (dessen Namen mir leider entfallen ist).<br />
<br />
<b>Fazit:</b> Churs Leistung war nicht gut, aber auch nicht schlecht. Vielmehr zeigte sich Wetzikon als unerwartet hartnäckiger Gegner, welcher – angetrieben von den zahlreichen Supporten – ganz und gar nicht wie ein Tabellenletzter auftrat. Unter den gegebenen Umständen darf man mit zwei Punkten zufrieden sein.<br />
<br />
<b>Spieler der Runde:</b> Roger Lüdi <br />
Bei Weitem (wie auch viele andere) nicht in Derbyform, harmonierte jedoch weiterhin mit Gerry und Schlegel im gefährlichsten Churer Block. Beim Penalty ein wenig pech.<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer: </b><br />
*** Engler<br />
** Durisch<br />
* Mazza]]></description>
      <author>cc</author>
      <pubDate>Sat, 03 Dec 2011 21:59:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=188#01id188</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Arosa - Chur</title>
      <link>?newsid=187#01id187</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Arosa – EHC Chur 3:8 </b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 1824<br />
<b>Tore:</b> Lüdi (5x!), Corvi (2x), Hemopo<br />
<br />
<br />
<b>Arosas Heimspiel im Churer Hallenstadion endet in der „Pleite des Jahres“ </b><br />
<br />
<i>Was für eine Klatsche für den EHC Arosa vor heimischem (…) Publikum. Der EHC Chur fegte am Samstagabend den Ostschweizer Meister regelrecht vom Eis. 3:8 hiess es am Ende. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Und einer ragte aus einem starken Kollektiv heraus: Roger Lüdi.</i><br />
<br />
„Eine zweite Pleite im Derby darf es nicht geben“, sagte Arosas Verteidiger Stefan Rietberger gegenüber der „Südostschweiz“ im Vorfeld des Knallers EHC Arosa gegen den EHC Chur. Es sollte zur Revanche der Schanfigger kommen für die 2:1-Niederlage im Churer Hallenstadion im zweiten Spiel der Saison. Doch daraus wurde nichts. Im Gegenteil: Der EHC Chur watschte Arosa ab.<br />
<br />
Die Entscheidung fiel bereits früh. Zwischen der 12. und 13. Minute mussten in einer Churer Druckperiode gleich vier Aroser nach dummen Aktionen auf der Strafbank Platz nehmen. Die Churer liessen nicht lange bitten. Besser gesagt einer: Nachdem Topskorer Roger Lüdi bereits in den Startminuten das 1:0 erzielte, legte Lüdi mit seinen Treffern 2 und 3 doppelt und dreifach nach. Nicht einmal 15 Minuten brauchte der prächtig aufgelegte Stürmer für seinen Hattrick. Zwar verkürzte Roger Capaul für die Aroser eine Minute vor der ersten Pause zum 1:3 aus Sicht des Gastgebers, doch waren die Schanfigger damit zu gut bedient. Das sagte sich wohl auch Casey Hemopo, der keine 30 Sekunden später den Dreitorevorsprung wieder herstellte. <br />
<br />
Der EHC Chur liess zu keiner Sekunde Zweifel am zweiten Derbysieg der Saison aufkommen. Mit anderen Worten: Es spielte nur eine Mannschaft. Arosa hatte nicht den Hauch einer Chance. Ein ums andere Mal hebelte Chur mit schnellem Spiel die Schanfigger Hintermannschaft aus. Hinten sattelfest, vorne wirblig – und eiskalt. 6:1 stand es nach 40 Spielminuten. Genug für Arosa-Keeper Marc Klingler, der Fabian Lütscher Platz machte. Jenem Spieler, der später zum besten Spieler der Heimmannschaft gewählt werden sollte (!).<br />
<br />
Das Schaulaufen im Hühnerhaufen nahm auch im letzten Drittel kein Ende. Zumindest zu Beginn: In der 43. Minute stillte Enzo Corvi seinen Torhunger mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 7:1. Einem zwischenzeitlichen Schlussspurt der Aroser mit zwei Treffern setzte Chur-Coach Pargätzi, der seine Mannschaft perfekt auf das Derby vorbereitete, unverzüglich mit einem Timeout den Riegel. Der letzte Treffer einer einseitigen Partie war dann – wem wenn nicht ihm? – Roger Lüdi vorbehalten, der eine herrliche Kombination mit seinem fünften Treffer des Abends abschloss. Diesen sehenswerten Schlusspunkt bekamen von den Aroser Anhängern nur noch wenige zu sehen. So schrieb Forumsteilnehmer Wenda jun. Um 21:13: „Der match ist noch am laufen und ich sitze (zum glück) bereits in der Bierhalle! Schämt euch!!! Irgend etwas muss jetzt einfach passieren!! Solange Andi Ritsch an der bande steht (bzw. Schläft) werdet ihr mich nicht mehr an den Arosa spielen sehen!! Machts gut, vielleicht bis irgendwann, vielleicht auch nicht!“<br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b><br />
Der zwischenzeitliche Höhenflug des EHC Arosa endete mit einer Bruchlandung. Der perfekte Abend für den EHC Chur, der sich im Mittelfeld behauptet, für Roger Lüdi, der nun mit 12 Treffern erfolgreichste Torschütze der ganzen Liga, für die Fans, die wohl von einer derartigen Demonstration nicht einmal zu träumen wagten.<br />
<br />
<b>Spieler der Woche:</b> Roger Lüdi<br />
Der Mann des Spiels an einem Abend, der nicht nur ihm in bester Erinnerung bleiben wird.<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Lüdi<br />
** Corvi<br />
* Schneller <br />
]]></description>
      <author>me</author>
      <pubDate>Sun, 27 Nov 2011 02:54:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=187#01id187</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur - Dübendorf</title>
      <link>?newsid=186#01id186</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – EHC Dübendorf 0:2 </b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b>  568<br />
<b>Torschützen: </b>Fehlanzeige <br />
<br />
<b>Keine Tore, keine Punkte</b> <br />
<br />
<i>Der EHC Chur hat in den 11 bisher gespielten Partien nur 26 Tore erzielt. Trotz diesem extrem tiefen Wert, hat dies bis jetzt zu sechs Siegen gereicht. Wenn man jedoch überhaupt keine Tore erzielt, wird es sogar für den EHC Chur schwer Punkte zu ergattern. So erging es den Steinböcken heute. Gegen den EHC Dübendorf setzte es zuhause eine 0:2 Niederlage ab. </i><br />
<br />
Der EHC Chur startet nicht schlecht in die Partie gegen ersatzgeschwächte Dübendorfer. Gefährliche Aktionen fanden meist vor dem gegnerischen Tor statt. In einer Situation, in der man auf ein Tor für Chur hoffen konnte, passierte jedoch das Gegenteil. Nach mehreren individuellen Fehlern gelang es den Gästen in der 11. Minute in Unterzahl in Führung zu gehen.  Chur hatte danach noch einige Chancen, doch das Churer Unvermögen vor dem gegnerischen Tor hielt an. <br />
<br />
Im zweiten Drittel hatten die Churer wieder genügend Chance für den Ausgleich. Doch der Puck wollte nicht ins Tor. Möglicherweise war der Puck einmal kurz hinter der Linie. Der Schiedsrichter sah den Schuss von Rothen jedoch an den Pfosten gehen. Eine Einschätzung, die nicht alle Churer Fans teilten. In der 35. Minute mussten die Churer dann den zweiten Gegentreffer hinnehmen. <br />
<br />
Für die Emotionen im letzten Drittel war leider nicht das Spiel zuständig. Chur wurde nie wirklich gefährlich, so dass die Churer Fans nie wirklich an  eine Wende glaubten. Emotionen brachte nur noch das das Schiedsrichtertrio mit ins Spiel. Die drei Herren in Schwarz-Weiss zogen einen rabenschwarzen Tag ein und somit zum Schluss massiv den Unmut des Churer Publikums auf sich. Ihre schlechte Leistung hatte jedoch keine Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Die Steinböcke waren heute zu schlecht, um den Schiedsrichter als Ausrede benutzen zu können, dennoch war das heute wohl die schlechteste Schiedsrichterleistung seit der EHC Chur wieder zurück in der 1.Liga ist. <br />
<br />
<b>Fazit:</b> Ich möchte keine Unruhe vor dem Derby stiften. Wenn diese Leistung von heute jedoch am Samstag wiederholt wird, dann bin ich sicher, brennt der Baum in Chur…<br />
<br />
<b>Spieler der Runde:</b>Roger Lüdi <br />
War heute spielerisch noch einer der besseren. Jedoch wünsche ich mir, dass er seine Rolle als Captain intensiver wahrnimmt. Nach einem klaren Fehlentscheid des Schiedsrichters muss er als Captain intervenieren. Vor allem dann, wenn der Gegner für die gleiche Aktion unbestraft davon kommt…<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer: </b><br />
*** Kindschi<br />
** Rothen<br />
* Hemopo/Hauser (Hatten beide in ihren drei Einsätzen bessere Aktionen, als manche andere Spieler, die heute 30 Minuten Eiszeit bekamen )<br />
]]></description>
      <author>fc</author>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 23:07:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=186#01id186</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Uzwil - Chur</title>
      <link>?newsid=185#01id185</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Uzwil – EHC Chur 1:3</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 463 (davon ca. 60 Churer) <br />
<b>Torschützen:</b> 2x Corvi, Schlegel <br />
<br />
<b>Weiterer Krampfsieg </b><br />
<br />
<i>Der EHC Chur konnte gestern eines der vielen 6-Punkte-Spielen in dieser Saison siegreich absolvieren und kann auf eine gelungene Hinrunde zurückblicken. </i><br />
<br />
Bereits die Anfangsminuten im Spiel Uzwil gegen Chur zeigten auf, dass Chur spielerisch die bessere Mannschaft war. Die St.Galler ihrerseits zeigten bereits ab der ersten Minute ihr kampfbetontes Spiel. Bei einem Schiedsrichter mit strengerer Regelauslegung hätte das für die Heimmannschaft ins Auge gehen können. Headschiedsrichter Grassi liess jedoch sehr viel laufen, was die Churer zeitweise ziemlich aus dem Tritt brachte. Mit einer schönen Einzelaktion konnte Enzo Corvi in der sechsten Minute den Skore eröffnen. Was danach kam, war symptomatisch für die ganze bisherige Churer Saison. Die Steinböcke kam zu dutzenden Chancen, welche jedoch allesamt mehr oder weniger kläglich versiebt wurden. <br />
<br />
Eine Dummheit von Arpagaus brachte die St.Galler zurück ins Spiel. Zwei Sekunden vor Schluss des ersten Drittels, liess sich der Verteidiger zu einem Revanchefoul provozieren. Nachdem er selber einen hohen Stock ins Gesicht bekam, schlug er seinem Gegenspieler den Stock direkt ins Gesicht (rps. ins Gitter). Der Schiedsrichter, der die Situation aus optimaler Sicht beobachtete, konnte nicht anders als den Churer mit einer 5-Minuten und Spieldauerdisziplinarstrafe zu belegen. Die Uzwiler konnten somit die ersten fünf Minuten im zweiten Spielabschnitt in Überzahl agieren. Trotz mehreren guten Chancen musste Kindschi in dieser Phase nur einmal hinter sich greifen und konnte somit den Schaden in Grenzen halten. Kaum war die Strafe abgelaufen, waren die Churer wieder sofort am Drücker. Tore wollten jedoch auch in diesem Drittel keine mehr fallen. <br />
<br />
Am Spielgeschehen änderte sich auch im letzten Spielabschnitt nichts mehr. Doch plötzlich nach fünf Minuten änderte sich dies. Es schien, dass die Churer konditionell am Ende waren. Uzwil war danach die spielbestimmende Mannschaft und die Steinböcke konnten sich einige Male bei Kindschi bedanken, dass sie in dieser Phase nicht in Rückstand geraten sind. Die schlechteste Phase zogen die Churer in der 53. Minute ein. Obwohl der EHC mit einem Mann in Überzahl agieren konnte, kam Uzwil zu mehreren guten Chancen. Vielen Churer Fans blieb das Herz stocken, als in der 54. Minute ein Schuss der St.Galler via Innenpfosten langsam der Torlinie entlang kullerte, bevor die Situation entschärft werden konnte. Und wie sie entschärft wurde. Der Puck kam nach dieser Situation zu Enzo Corvi, der wiederum über das ganze Feld lief und schliesslich eiskalt den Puck in die Maschen beförderte. In den letzten Minuten war dann wieder das übliche Zittern angesagt. Selbst als Uzwil ohne Torhüter agierte, verfehlte Schlegel und Corvi das leere Tor um für die Entscheidung zu sorgen. Erst im dritten Versuch traf Schlegel das leere Tor und fixierte einen weiteren wichtigen Sieg für Chur. <br />
<br />
<b>Fazit: </b>Gutes Spiel, weniger Tore und dennoch drei Punkte. Ein Fazit, das sich bis jetzt durch die ganze Saison zieht. Es ist unglaublich, was die Churer an Chancen versieben. Es ist aber auch unglaublich, was für eine Winnermentalität die Churer in dieser Saison entwickelt haben. Ausser den zwei Niederlagen gegen die diesjährigen Topmannschaften Winterthur und Bülach wurde jedes knappe Spiel gewonnen. <br />
<br />
<b>Spieler der Woche:</b> Dominik Hug<br />
Hug spielte gestern wie die ganze Saison. Kämpferisch das grosse Vorbild. <br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Corvi<br />
** Kindschi <br />
* Hemopo <br />
]]></description>
      <author>fc</author>
      <pubDate>Sun, 20 Nov 2011 18:18:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=185#01id185</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur-Chiasso</title>
      <link>?newsid=184#01id184</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – HC Chiasso 3:2 n. V.</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 585<br />
<b>Tore:</b> Rothen, Corvi, Lüdi<br />
<br />
<br />
<b>Corvi trifft, Chur gewinnt und Bizzozero verliert die Nerven</b><br />
<br />
<i>Die Regel hat sich im Mittwochsspiel des EHC Chur gegen Chiasso bewahrheitet. Churs Talent Enzo Corvi haut den Puck in die Maschen – und das Heimteam verlässt das Eis als Gewinner, wenn auch erst nach der Verlängerung. Trotz dem Sieg bleibt Chur auf dem achten Tabellenplatz sitzen, mit nur drei Punkten Rückstand auf das drittplatzierte Herisau.</i><br />
<br />
Es war die erwartet knappe Partie zwischen den Tessinern aus Chiasso und Chur. Nach 40 Minuten stand es 1:1, wobei keines der beiden Teams dem Spiel seinen Stempel aufdrücken konnte. Zwar hatten die Tessiner etwas mehr vom Spiel und überzeugten läuferisch, doch in Sachen Torchancen waren die Churer ebenauf. Chur und Chiasso kamen zu ihren Treffern wie die Jungfrau zum Kind: durch Zufall. <br />
<br />
„Ok, das kann ich tun“, erklärte Enzo Corvi im Vorfeld der Partie. Corvi sprach vom Toreschiessen. Und er tat es. In der 43. Minute stürmte der 18-Jährige nach vorn, sorgte für den ersten wirklichen Glanzpunkt in der Partie, fasste sich ein Herz und traf gekonnt zum 2:1 Führungstreffer. Die Regel sollte sich bewahrheiten: Reiht sich der vom HC Davos beobachtete Corvi unter die Torschützen, gewinnt Chur. Bis der Sieg feststand, musste auf den mit 585 Zuschauern spärlich besetzten Tribünen aber gezittert werden. Denn Chiassos Isabella erzwang zehn Minuten vor dem Schlusspfiff die Verlängerung. <br />
<br />
In diese startete Chur mit einem Powerplay. Der Puck lief flüssig und die Chancen zur Entscheidung liessen nicht auf sich warten. Gerry Schneller, Dominik Hug und Roger Lüdi brachten es aber fertig, reihenweise Grosschancen auszulassen. Im gleichen Einsatz noch fasste sich Churs Topskorer abermals ein Herz – und versenkte den Puck im Gehäuse der Tessiner. <br />
<br />
Gästekeeper Beltrametti war restlos bedient und zertrümmerte kurzerhand seinen Stock. Die Ehrung zum besten Spieler änderte an seiner Gemütslage und dem Zorn auf seine Mitspieler nichts. Und auch der Ex-Churer Francesco Bizzozero hatte die Nasen gestrichen voll, war er es doch, der sich in der kurzen Pause vor der Verlängerung als Clown versuchte mit abschätzigen Gesten vor den Churer Fans. Damit bewahrheitete sich eine zweite Regel an diesem Abend: Hochmut kommt vor dem Fall. <br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b><br />
Chur hat sich nach der schwachen Leistung gegen Ceresio – zumindest punktemässig – rehabilitiert und hält den Anschluss ans Mittelfeld und die Tabellenspitze. Dem EHC fehlt ein Sieg, um nach der ersten Qualihälfte mit einem Platz in den Masterround-Rängen für die Überraschung in der laufenden Saison zu sorgen.<br />
<br />
<b>Spieler der Woche: </b>Dominik Hug<br />
Dominik Hug zeigte eine gewohnt ansprechende Leistung und überzeugte einmal mehr mit grossem Einsatz.<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Kindschi<br />
** Lüdi<br />
* Hug <br />
]]></description>
      <author>me</author>
      <pubDate>Wed, 16 Nov 2011 23:54:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=184#01id184</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Ceresio - Chur</title>
      <link>?newsid=183#01id183</link>
      <description><![CDATA[<b>HC Ceresio - EHC Chur 3:1</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 137 (davon ca. 50 Churer)<br />
<b>Tore: </b>Lüdi<br />
<br />
<br />
<b>(Sehr) magere Eishockey-Kost</b><br />
<br />
<i>Wohl Fans, Spieler und auch der Staff des EHC Chur erhofften sich nach der Leistung gegen Winterthur mehr anlässlich dieses Abstechers in die Sonnenstube (wobei Sonnenstube bei dem Regenwetter alles andere als zutraf) der Schweiz. Die Darbietung war jedoch das Gegenteil aller Hoffnungen.</i><br />
<br />
Es war schlicht ein Nachmittag zum vergessen, was die Darbietung auf dem Eis anbelangt. Irgendwie sind die Leistungen des Stadtklubs viel zu Unkonstant. Nach ein paar guten Partien klappt auf dem Eis plötzlich nichts mehr. Kein Elan, keine Emotionen, kein Feuer. Hätte der EHC Chur nur halbwegs die Leistung gezeigt, wie man sie noch gegen Winterthur an den Tag legte, wäre ein Ceresio in dieser Form ohne Probleme in die Schranken verwiesen worden. Dass der EHC Chur im Verlaufe des Spiels trotzdem vier Tore (nebst dem zählbaren Ehrentreffer) erzielte, welche allesamt vom Schiedsrichter (was z. T. auch dessen Verschulden war) aberkannt wurden, sei nur als Randnotiz erwähnt.<br />
<br />
Das erste Drittel war mehr ein gegenseitiges "beschnuppern" als Hockey. Die Churer agierten glücklos, Ceresio beschränkte sich auf eine kontrollierte Defensive und gelegentliche Konter. Tore gab es auf beiden Seiten keine, weshalb nach 20 gespielten Minuten immer noch ein 0-0 auf der Anzeigetafel zu sehen war.<br />
<br />
Leistungstechnisch war der 2. Abschnitt etwa gleich wie das vorangegangene Drittel, nur versuchte es Ceresio vermehrt in der Offensive und erzielte prompt in der 24. Minute einen sehenswerten Treffer zur Führung. Kindschi, welcher wieder einmal den Vorzug vor Mazza erhielt, war machtlos. Der Churer Schlussmann zeigte eine solide Leistung an diesem Nachmittag und verhinderte mit seinen Paraden Schlimmeres. Obwohl Chur noch vor Spielhälfte während knapp zwei Minuten in doppelter Überzahl agieren konnte, resultierte daraus nicht wirklich viel. Im Gegengteil: in der 35. Minute konnte Cerinotti, welcher sich bereits für das 1:0 verantwortlich zeigte, gar das 2-0 erzielen.<br />
<br />
Wer sich noch Hoffnungen auf eine massive Leistungssteigerung der Churer im letzten Drittel machte, wurde arg enttäuscht. Erst eine weitere doppelte Überzahlsituation konnte in der 53. Spielminute Abhilfe schaffen. 13 Sekunden vor Ablauf der ersten Strafe war es Roger Lüdi, welcher den Anschlusstreffer realisieren konnte. In der Folge drückte Chur auf den Ausgleich, agierte aber unglücklich (zu allem Übel fiel in diese Phase auch einer der vier nicht anerkannten Treffer) und zu wenig gefährlich vor dem Ex-Churer Mantegazzi. Etwas mehr als eine Minute vor Ende nahm Chur noch ein Timeout und Kindschi machte gleich einem weiteren Feldspieler Platz. Ceresio konnte aber den knappen Vorsprung irgendwie über die Runden retten und erzielte gar eine Sekunde vor Ende noch das 3-1. Somit verliert er EHC Chur sein zweites Spiel in Folge.<br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b><br />
Ein Ceresio in dieser Form wäre zu schlagen gewesen, doch leider waren die Steinböcke noch eine Spur schlechter an diesem Tag. Den anwesenden Zuschauern wurde eine schmale Eishockey-Kost serviert. Die Partie lebte eigentlich nur von der Spannung, insbesondere nach dem Anschlusstreffer. Auch das ständige Linien-neu-zusammenwürfeln an diesem Tag trug nicht besonders viel bei. Die Steinböcke haben nun elf Tage Zeit (Nati-Pause lässt grüssen) den Kopf zu lüften und an den Automatismen zu feilen, Powerplay zu üben etc., ehe der zweite Tessiner-Vertreter dieser Gruppe im Churer Hallenstadion gastiert. <br />
<br />
<b>Spieler der Runden:</b> Patrick Rothen<br />
Patrick Rothen war noch einer der Besten in einem schwachen Kollektiv.<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Kindschi<br />
** -<br />
* -<br />
]]></description>
      <author>pb</author>
      <pubDate>Sat, 05 Nov 2011 23:52:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=183#01id183</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Chur–Winterthur</title>
      <link>?newsid=182#01id182</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Chur – EHC Winterthur 4:5</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 672	<br />
<b>Tore: </b>Lüdi, Schwab, Hemopo, Durisch<br />
<br />
<br />
<b>Chur ärgerte den Leader, mehr aber auch nicht</b><br />
<br />
<i>Lange hat der EHC Chur im Mittwochsspiel zu Hause gegen den Leader Winterthur an der Überraschung geschnuppert. Nach einem 1:3-Rückstand drehten die Gäste aber noch die Partie und gewannen letztlich verdient wenn auch knapp mit 5:4.</i><br />
<br />
Es war die erwartete Niederlage Churs gegen den noch ungeschlagenen EHC Winterthur. Und doch: Die Köpfe der Churer Spieler hingen tief nach Spielschluss. Bis zur 39. Minute hatte das Heimteam die spielstarken Zürcher weitgehend im Griff. Nach dem frühen 0:1 nach nicht einmal zwei Spielminuten und starken Anfangsminuten der Gäste fand Chur den Tritt und schlug eiskalt zu. Nach Toren von Lüdi und Schwab – die Powerplay-Treffer 3 und 4 in den letzten zwei Partien – lag der Aufsteiger nach zwölf Spielminuten nicht unverdient vorn.<br />
<br />
Wer eine Antwort der Gäste erwartete, sah sich getäuscht. Die kam erst sieben Minuten vor Ende des Mitteldrittels. In der Zwischenzeit baute Chur die Führung nach einem Sonntagschuss von Mattia di Biase aus. Winterthur passte das Spiel kontinuierlich jenem von Chur an, störte das Heimteam bereits früh in der gegnerischen Zone, und im Angriff suchten die Gäste schnörkellos den Ausgleichstreffer. Immer wieder kamen die Churer Verteidiger den berühmten Schritt zu spät. Mit Folgen: In der 39. Minute hiess es noch 2:3. Und es kam noch dicker: Keine 25 Sekunden vor der rettenden Pause erzielte Winterthur gar das 3:3.<br />
<br />
Der Ausgleich zum Schluss des Mitteldrittels brach den aufopfernden Steinböcken das Genick und Winterthur machte klar, weshalb es in der Ostschweizer Gruppe der 1. Liga in acht Spielen ungeschlagen ist. Beispielsweise mit dem 3:4 aus Sicht der Churer. Oder mit dem 3:5 nach 50 Minuten. 58 Sekunden vor Ende glückte Chur Roland Durisch zwar noch der (unerwartete) Anschlusstreffer, zu mehr reichte es dem Underdog aber nicht mehr.<br />
<br />
<br />
<b>Fazit:</b><br />
Die Bäume wachsen tatsächlich nicht in den Himmel. Zwar spielte Chur tapfer mit und ärgerte die Zürcher, doch im entscheidenden Moment waren sie es, die einen Gang zulegen konnten. Das anfangs erwähnte Sprichwort trifft den Nagel auf den Kopf: So ist die Niederlage nach starken ersten 30 Minuten kein Beinbruch und kein Rückschlag. Es gäbe Schlimmeres, etwa ein Ausrutscher – sagen wir ein 0:1 – gegen Wetzikon. An Selbstvertrauen dürfte es den Churern also nach der verpassten Überraschung nicht mangeln im Hinblick auf das schwierige Auswärtsspiel am Samstag gegen Ceresio.<br />
	<br />
<br />
<b>Spieler der Runden:</b> Patrick Rothen<br />
Patrick Rothen hatte gegen die erfahrenen Winterthurer Verteidiger einen schweren Stand. Und wenn sich ihm die Chance zum zweiten Treffer im zweiten Spiel bot, scheiterte er kläglich. Konkret Anfang des Mitteldrittels, als der Gäste-Torhüter bereits vermeintlich geschlagen auf dem Boden lag – doch Rothen verzog. Zu seinem Skorerpunkt kam Rothen trotzdem noch. Er bereitete den letzten Treffer zum Endresultat von 4:5 vor. Zum Spieler der Runden avanciert Rothen trotzdem: Dank einem starken Auftritt in Lugano, der Heimstätte von Ceresio …<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b><br />
*** Lüdi<br />
** Corvi<br />
* Kölliker <br />
]]></description>
      <author>me</author>
      <pubDate>Wed, 02 Nov 2011 23:39:00 +0100</pubDate>
      <guid>?newsid=182#01id182</guid>
    </item>
    <item>
      <title>Frauenfeld - Chur</title>
      <link>?newsid=181#01id181</link>
      <description><![CDATA[<b>EHC Frauenfeld – EHC Chur 2:3</b><br />
<br />
<b>Zuschauer:</b> 285 (davon ca. 60 Churer)<br />
<b>Torschützen:</b> Lüdi, Rothen, Hug<br />
<br />
<b>Chur stark</b><br />
<br />
<i>Die Steinböcke wussten auch im zweiten Spiel der Woche zu gefallen und bestimmten an diesem Abend bisweilen das Spielgeschehen. Als Lohn grüsst die Mannschaft neu vom 4. Tabellenplatz. </i><br />
<br />
Der EHC Chur gefällt weiterhin. Auch gegen Frauenfeld spielte man von Beginn weg frech und machte dem Gegner das Leben schwer. Immer wieder tauchte man gefährlich in der gegnerischen Spielhälfte auf und brachte den Gegner in Bedrängnis. Obwohl die Steinböcke das Spiel bisweilen dominierten, war es am Gastgeber das Score in der 10. Spielminute zu eröffnen. Der EHC liess jedoch nicht locker und als dann kurz darauf zwei Frauenfelder in der Kühlbox Platz nehmen mussten, wurde es vor Schoop gefährlich. Als der Torhüter ausgespielt wurde und der Puck nur den Pfosten küsste, bedauerten die Fans noch die vergebene Chance, als der kleine schwarze Kobold bei Lüdi landete und er diesen nur noch zum Ausgleich einschieben musste. Kurz vor Drittelsende konnte Frauenfeld mit einem Mann mehr agieren, als die Churer zum Konter ansetzten und nur noch regelwidrig gestoppt werden konnten. Zur Überraschung pfiff der Schiedsrichter Penalty, welcher jedoch von Corvi nicht verwertet werden konnte. Somit stand es nach 20 Minuten 1:1.<br />
<br />
Obwohl es im zweiten Drittel auf beiden Seiten sehenswerte Goaliparaden gab, waren es die Churer, welche reüssieren konnten. In der 27. Minute war es Rothen, welcher nach seiner Verletzungspause sein Comeback gab und die erstmalige Führung für die Gäste erzielte. Rothen gab einen starken Einstand und wurde mit diesem Treffer belohnt. Etwas nach Spielhälfte war es an Hug, der wiederum eine starke Leistung zeigte und in doppelter Überzahl zum 1:3 traf. Der EHC wusste in diesem Drittel zu gefallen und gab auf dem Eisrink den Tarif durch. Somit verabschiedete man sich mit 1:3 zum zweiten Pausentee.<br />
<br />
Im letzten Abschnitt wollte es Frauenfeld nochmals wissen und versuchte das Spieldiktat an sich zu reissen. Dies gelang jedoch nur bedingt, da die Steinböcke die kernigeren Checks zeigten und es manchmal an den Banden krachen liessen. Als die Churer gegen Spielende eine doppelte Unterzahlsituation schadlos meisterten und das kurz zuvor genommene Timeout des Gastgebers noch keine Wirkung zeigte, leuchtete die rote Laterne hinter Mazza doch noch auf. 123 Sekunden vor Ende hiess es nur noch 2:3 und somit wurde es nochmals spannend. Auch als Frauenfeld mit einem Mann mehr auf den Ausgleich drückte, Schoop machte einem weiteren Feldspieler Platz, liess sich die Churer Hintermannschaft nicht beirren und räumte vor dem eigenen Tor auf. Somit verlässt ein gefälliger EHC Chur nach einer spannenden Schlussphase auch im zweiten Spiel in dieser Woche das Eis als Sieger.<br />
<br />
<b>Fazit: </b><br />
Die drei Punkte sind absolut verdient, konnte man dem Gegner über weite Strecken das eigene Spiel aufzwingen. Auch gab Rothen einen starken Einstand und krönte seine Leistung an diesem Abend mit einem Treffer. Spielen die Steinböcke weiterhin so stark, folgen noch viele weitere Punkte. Nach knapp 1/3 der Qualifikation grüsst der EHC Chur völlig verdient vom aktuellen 4. Tabellenplatz.<br />
<br />
<b>Spieler-der-"Thourgau"-Fazit:</b>  Gerry Schneller <br />
Nach seinem Treffer gegen die Pikes blieb Gerry an diesem Abend ohne Vollerfolg. Der ehcfans.ch-Spieler der vergangenen Saison spielte aber wie der Rest des Teams stark.<br />
<br />
<b>Die drei besten Churer:</b> <br />
*** Hug<br />
** Rothen<br />
* Schwab<br />
]]></description>
      <author>pb</author>
      <pubDate>Sun, 30 Oct 2011 01:15:00 +0200</pubDate>
      <guid>?newsid=181#01id181</guid>
    </item>
      </channel>
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